Dunkle Tiefseezonen

Erst im Jahre 1951 wurde im Marianengraben von dem englischen Vermessungsschiff Challenger 2 mittels Echolot die tiefste Stelle des Weltmeeres (von etwa 11.000 m) ermittelt.

Dabei lässt sich der Ozean in verschiedene Zonen einteilen, deren Maß die Meerestiefe ist. Diese Zonen reichen von der lichtdurchfluteten Meeresoberfläche bis hinab zum stockdunklen Meeresboden, wobei ab 1000 Meter unter der Meeresoberfläche das Reich der Finsternis herrscht. Jede Zone stellt unterschiedliche Anforderungen an ihre Bewohner.

Im Meer gliedert sich das Pelagial, gemäß der geomorphologischen Unterteilung des Gewässerbodens entlang des Kontinentalhangs, in fünf Tiefenzonen, wobei die letzten drei Tiefenzonen als lichtlosen Bereiche des Meeres gelten.

 

Tiefe in Meter Tiefseezonen  Eigenschaften der Tiefseezonen
0 – 200 Epipelagial Sonnenlicht vorhanden
200 – 1000 Mesopelagial Zwischen blaues und dunkles Licht
1000 – 4000 Bathypelagial Dunkel
4000 – 6000 Abyssopelagial Dunkel
6000 – 11000 Hadopelagial Dunkel

 

Im Quran (Gottes Worte) wurde vor 1400 Jahren über mehrere dunkle Zonen im tiefen Meer folgendes erwähnt. Allah sagte:

 

„Oder (sie ähnelt) den Finsternissen im einem tiefen Meer, das von einer Woge (Welle) bedeckt wird, über der noch eine Woge (Welle) liegt, und darüber eine Wolke ist. Es sind Finsternisse, die einen über den anderen, wenn er seine Hand ausstreckt, beinahe sieht er sie nicht.“

(Der edle Qur’an 24:40) Amir Zaidan

 

(Allah weiß am besten)

Bildquelle:  [http://oceanservice.noaa.gov/]